Das Mainzer Bernsteinzimmer


 

Klicken Sie auf die Grafik um die Darstellung zu vergrößern.

EAN 978-3-9809395-4-6

Preis: 11,95 €uro

 

Mainz: Um noch mehr hässliche Luxuswohnungen zu bauen, reißt die Wohnklaugesellschaft einen schönen Altbau ab. Aber im Keller liegt ein deutscher Soldat, der 1945 ermordet, in einen Brunnen geworfen und mit Beton versiegelt wurde. Der Tote hat kleine gelbe Brocken dabei.

„Das sind Teile des Bernsteinzimmers!", rufen aufgeregte Experten. Sofort bricht der Irrsinn aus. Rasende Reporter überfallen Mainz, Zeitungen berichten sensationsgeilen Schwachsinn, in der Glotze jagt eine Sondersendung die nächste. Der Landesfürst babbelt wischdisch daher, Russland meldet Ansprüche an, die Kanzlerin ruft das BKA.

Jetzt wollen alle das Mainzer Bernsteinzimmer finden. Journalisten, Schatzgräber und Dollbohrer wühlen in den alten Gängen unter der Stadt. Ganz vorne dabei: Karl Napp und die Mainzer Handkäsmafia.

Weisenauer Rheinzeitung: Sensation! Vergammelt das Bernsteinzimmer

in den zugemauerten Festungsgängen von Mainz?

 

Der Schpiegel: Sauerei! Seit 1945 suchen der KGB, die STASI und

der Schpiegel das Bernsteinzimmer. Aber jetzt findet ausgerechnet

der Mainzer Hutsimpel Karl Napp in der Gaustraße

 

Pressesprecher der Meenzer Wohnklaugesellschaft: Mir mache

gern teure Dienstreise, tun edel schpeise, unn baue nur Scheiße.

Abber jetzt habbe mir aach noch Leiche im Keller? Ui, ui, ui.

 

Präsident Pudding: „Das Bernsteinzimmer ist russisches Eigentum!

Wurde 1941 von den Deutschen geklaut. Sofort die Gaslieferungen

drosseln! Geheimdienst nach Mainz schicken! Dawei!

 

Vilzbächer Allgemeine Zeitung: Deutsch-russische Krise wegen

Bernsteinzimmer - Dax fällt - Gaspreis steigt - sogar die Briketts

schlaache uff!

 

Pförtner vom Bahnhofshotel: Subber! Alle Deppe komme nach

Meenz unn suche des bleede Bernschteinzimmer. Mir sinn dodal

ausgebucht.